D1: Ideen sammeln
Ideenquellen
Ausgangspunkt jeder erfolgreichen Innovation ist eine gute Idee. Eine nicht zu unterschätzende Aufgabe des Innovationsmanagements ist es, potentielle interne und externe Ideenquellen zu identifizieren, nutzbar zu machen und die Verwertung der Ideen sicherzustellen.
Spontane Ideen aufgreifen
Potentielle Ideenquellen (Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten etc.) sollten gezielt angesprochen und bei der Ideengenerierung unterstützt werden.
Systematisch Ideen generieren
Anstöße zu Innovationen können auch in Workshops unter Anwendung von
Kreativitätstechniken systematisch generiert werden.
Kundenanfragen
Eine dritte Quelle von Ideen ergibt sich aus konkreten Anfragen oder Aufträgen von Kunden.
Produktvision
Spontane und systematisch generierte Ideen sollten soweit weitergedacht werden, dass eine Produktvision für die Dienstleistung formuliert werden kann. Die Produktvision, beinhaltet eine Beschreibung, in welchen Mehrwert die Dienstleistung welchen Kunden bietet.
Ausarbeitung der Ideenskizze
Abschätzung: Potential, Strategiebeitrag, Machbarkeit
Aufgrund der Produktvision oder eines konkreten Kundenauftrag sollte bereits in der Phase 1 grob abgeschätzt werden, wie groß das Potential der Idee sein kann:
- Hat das Produkt ein Marktvolumen von wenigen 10 TEuro oder beeinflußt es einen Millionenmarkt?
- Wie groß ist der Beitrag zur Unternehmensstrategie, wenn die Dienstleistung entwickelt wird?
- Wie realistisch ist die Entwicklung der Dienstleistung?
Ideenskizze
Um eine effiziente Ideenauswahl vorzubereiten, sollte das Innovationsmanagement dafür Sorge tragen, daß die Ideen in standardisierten Ideenskizzen festgehalten werden.
Ideenportfolio
Ein Ideenportfolio ist die Sammlung von Ideenskizzen, die aufbereitet zur Weiterverfolgung zur Verfügung stehen.
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